guter beitrag zum thema skateboard design. wo man sich noch wirklich ausleben kann. zum nachlesen auf abduzeedo.com.
Archiv für 'sport'Kategorie
skateboard design
Juli 10, 2009kitesurf & mountainbike
Juni 7, 2009
klettern peilstein & waldmühle
Mai 8, 2009kletterreiche woche. am sonntag wurde der peilstein erkundet, heute die kaltenleutgebener waldmühle. photos auf meiner flickr site.

wertvolle politik
Mai 7, 2009und wieder einmal ein beitrag zum grauen haare ärgern. wie in der aktuellen ausgabe des bike magazins berichtet, wird ist bereits der legendäre „bombenkrater“ in münchen dem erdboden gleichgemacht.
zur erklärung: der sogenannte „bombenkrater“ ist ein bike-tummelplatz seit fast zwanzig jahren. die rad-narrische jugend hat sich dort getroffen um schanzen, kicker und was weiß ich zu basteln. auf sich allein gestellt und ohne jede geldpumpe entstand dort ein – sogar in reiseführern erwähntes – kleines aber feines bike el dorado.
das geht heutzutage aber nun gar nicht, und so wurde das revier innerhalb eines wochenendes nach legendären zwanzig jahren niedergewalzt. fadenscheiniges argument: die lage am rande eines naturschutzgebietes ist gefahr für wald und gras. der danebenliegende golfplatz, parkplatz und die dafür geteerten strassen sind wahrscheinlich ökologisch nachhaltiger.
die quintessenz daraus: die jugend soll besser chips fressend vorm fernseher hocken, und nicht so viel radau mit seltsamen sportarten machen.
orlando duque photographed by erik swain
Mai 5, 2009im aktuellen redbulletin – heftl ist das unumstrittene highlight das foto von erik swain. aufgenommen elf kilometer vor irlands küste springt hier der cliffdiver orlando duque in diesen unglaublichen fels-swimmingpool. zu finden wie gesagt im aktuellen redbulletin (auch online).

non-frighten climb
März 1, 2009
wie klettern sein sollte zeigte gestern

angela eiter
die creme-de-la-creme des klettersports in der wiener kraxlhalle. ein echt lässiges event wurde da aufgestellt, die halle zum bersten voll, mit feinstem sound beschallt kletterten die locals mit oder gegen 5 weltcup leute wie david lama, angela eiter oder kilian fischuber. das ganze lief unter „challenge the wall„, die dort gewählte route hätte freilich schwieriger nicht seinkönnen, wurde einem wieder mal vorgeführt was alles möglich ist. also hut ab vor all den klettermaxis dort.
frighten climb
Februar 19, 2009hab ich schon erwähnt das ich noch immer klettern geh? sogar überhang ist schon drin, also echt super. hab ich auch schon erwähnt wieviel angst man da haben kann. yep. nicht so wie all die supertypen die links und rechts neben einen die steilwand hochkraxln ohne auch nur mit der wimper zu zucken. während man selbst versucht, so rund zu atmen, wie es in diesem kletterbuch drinsteht – nämlich dann wenn akute panikgefahr droht.
klappt natürlich in echt nicht, gleichmäßig und rund einzuatmen – und ruhig wieder auszuatmen wenn man in der horizontalen in der wand hängt und unter einem 10 meter freier fall drohen. kann ja nix passieren, man ist ja gesichert. an einem seil, mit einem knoten und einem hüftgurt, gesichert von einem freund. da kann nix passieren.
und während man sich da schweißnass nach oben schiebt und kräfte mobilisiert die es vorher so noch nicht gegeben hat, nur um ja nicht die scheinbare sicherheit aufzugeben, da fragt man sich allen ernstes warum man sich das denn noch antut und nicht golf spielen geht. ehrlich. offensichtlich wird man wirklich nicht jünger, schließlich nennt sich der untertitel auch schon „a sports, recreation & photography decade“. bin sicher das das „sport“ auch bald wegkommt.
kletterhalle dornbirn
Januar 13, 2009nun, wer im osten österreichs seßhaft ist wird wahrscheinlich nicht oft in den genuß kommen in dornbirn klettern zu gehen. denn obwohls dort eine mehr als ansprechende kletterhalle gibt, wird selbst der – im vergleich zur kletterhalle wien – günstige eintrittspreis die doch längere anfahrt nicht rechtfertigen. € 11,50 kostet in dornbirn die reguläre tageskarte , also ganze 50 cent billiger als in wien. wie es scheint gibt’s also doch ein „monopolisches kartellwesen“ der großen kletterhallen in österreich. anders ist so eine preisp
olitik ja nicht ganz zu verstehen.
aber egal, das dornbirner kraxlhaus ist das geld nämlich schon wert. also der reihe nach.
- wer Montag vormittag zeit hat, der sollte diese nützen und klettern gehen. Da kanns schon passieren das man die komplette halle für sich hat. auch kein nachteil.
- rock rules. zumindest in dornbirn. man wird freundlicherweise während des klettern mit sounds von den foo fighters, jack johnson usw beschallt. tut der motivation richtig gut.
- ob es hier eine fußbodenheizung gibt war uns nicht klar, der warme boden läßts aber vermuten, und das gibt beim barfuß-sichern keine kalten füße.
- an routen mangelts wirklich nicht. allerdings werden beginner länger nach entsprechend leichten top-rope routen suchen. mehr als eine handvoll 3er und 4er gibt’s nämlich nicht. dafür unmengen an vorstiegs-touren, plattenklettern, überhängen und sogar einen außenbereich.
- ja und jetzt der größte unterschied. die halle ist architektonisch im vergleich zur wiener wellblech-halle wieder mal vorarlberg-typisch ausgesprochen ansprechend. und die sanitärsbereiche und duschen sind da ihrer ursprünglichen verwendungszweck gerecht. in wien nach dem klettern zu duschen ist mittlerweile ja schon gesundheitsgefährlich.
also, langer beitrag kurzer sinn: die kletterhalle in dornbirn ist absolut empfehlenswert. preis / leistung stimmt, das umfeld passt und die routen sind bestens gesetzt.
snowworld – warth / schröcken
Januar 11, 2009arlberg steht ja an sich für gehobenen skitourismus, und je weiter man ins lechtal hineinfährt, desto mehr schickimicki wird alles. auf der rückseite der arlberg region hat sich aber auch was anderes versteckt. die vorarlberger orte warth und schröcken haben nämlich ein kleines, feines skigebiet erschlossen, das vor allem durch seine wunderbare landschaft und nicht durch sündteure luxushotels glänzt.
zuersteinmal fühlt man sich bei den vorarlbergern einfach wohl. die sind nämlich freundlich, nett, aufgeschlossen und modern. hier ist auch jeder Mensch, im gegensatz zum „bischt a tiroler, bischt a mensch“ nachbarbundesland. und auch scheint hier ganz schön oft die sonne, was den kärndner „nur bei uns scheind ollawei di sun“ slogan ein bisserl in den schatten stellt.
wie offen und innovativ die leute hier sind erkennt man wie so oft in der architektur. selbst die kleinsten bergdörferl haben mut zu neuem und modernem.
das skigebiet selbst ist wahrscheinlich ein klein wenig zu klein. für familien und auch bei frischem pulverschnee aufgrund der zahlreichen freeride möglichkeiten ein paradies, ist es bei harten zerfahrenen bedingungen dann doch etwas zu eintönig. interessanterweise kann man hier die snowboarder an einer hand abzählen. offensichtlich ist dieser krocha-ähnliche ein-brett-trend schon wieder aus der mode. dinge die zu einfach sind verlieren halt doch schnell ihren reiz
ebenso muss man nach apres-ski und ballermann tourismus suchen. die superlustigen hüttengaudi lieder dürften mangels schirmbar-prolos kein publikum finden, und das ist gut so.
also wer die etwas längere anfahrt hierher nicht scheut ist im lechtal aus sportlicher sicht bestens aufgehoben. günstige unterkunft und bei entsprechend guten bedingungen unendliche freeride-möglichkeiten lassen das powderherz schnell höher schlagen. und im sommer dürfte es mit klettern, biken und – für den wanderstempelsammler – wandern auch nicht fad werden.
transcendental iceskating
Januar 3, 2009also wenn es sowas gibt wie der seltsame titel dieses beitrages vermuten lässt, dann findet man es derzeit am neusiedlersee. leider nicht mehr alljährlich friert nämlich selbiger im winter zu und bietet damit eine schier unglaublich riesige eislauffläche. wenns dann auch noch knapp unter null grad hat, die sonne scheint und man früh am vormittag seine noch einsame spuren zieht, dann wirkt das ganze irgendwie einfach nur schön. zum glück war die kamera mit dabei – hier musste man wirklich nur mehr den auslöser drücken um diese ganze szenerie einzufangen. photos von heute sind demnächst auf meinem photoblog – www.pippone.at, zu finden.






