wie gut die viennale und deren filme ankommt zeigte gestern wieder mal das gartenbaukino. ausverkauft und randvoll wurde der film „7915km“ präsentiert. auf der warteliste und dann noch resttickets ergattert konnten wir uns diesen ausgezeichneten dokumentarfilm anschauen.
zu beginn gleich einmal nett – der macher des films nikolaus geyrhalter samt flimcrew – waren vor ort, erzählten vom film und beantworteten danach fragen. so stellt man sich ein filmfestival abseits des hollywood mainstreams vor.
der film selbst war sehr gut, aber eigentlich eine themenverfehlung. eigentlich sollte es darum gehen, genau jene 7915km der paris-dakar rally nachzufahren, und die leute und einheimischen abseits vom eigentlichen sportgeschehen kennenzulernen.
das thema waren dann eigentlich nur die leute, aber um die rally, um die einstellung der afrikaner dazu usw erfuhr man leider nix. trotzdem interessant, ein ausflug nach mali, mauretanien und senegal halt. menschen die ziegen hüten, menschen die erz abbauen und auch die problematik der flüchtlinge und deren schicksale wurden gezeigt. nur wie gesagt, mit der rally hatte das nix zu tun, und da wäre dann vielleicht doch ein anderer filmtitel und eine andere aufmachung auch auf der filmhomepage nötig.
trotzdem, empfehlenswerter dokumentarfilm, kommt ab februar dann auch regulär in die kinos.





