interessanter und leider ziemlich treffender kommentar zur gegenwärtigen situation in österreich. „dieser staat scheint unreformierbar“ – nachzulesen auf standard.at.
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„Dieser Staat scheint unreformierbar“ – von Hans Rauscher
August 19, 2009haitzendorf
Juli 8, 2009finden wird man es nicht, da muss man schon hin wollen. dann ist es allerdings auch gar nicht so weit weg. mittendrin ist kaum wer, nur ein paar autos fahren durch, und chef, so scheint es, ist ein großer schwarzer, eher freundlich gesinnter hund.
iphone app – „what the font“
Mai 31, 2009da letztens steve in seinem blog über eine äußerst nützliche iphone application geschrieben hat, hier mein beitrag:
„what the font“ heißt das kostenlose programm und man brauchts wahrscheinlich fast nie. aber wenn, dann ist man sprachlos. 

findet man nämlich irgendwo, zeitung / folder / aufdruck / usw, eine schriftart die einem gefällt, und möchte man dann vielleicht auch noch wissen wie diese schriftart heißt, macht man einfach ein foto davon und startet die application. nach wenigen sekunden schreibt einem dann das programm den namen und weitere infos aufs display. funktioniert unglaublich zuverlässig.
im internet gibts ähnliches unter „my fonts„.
aon speed vs chello
Mai 30, 2009diese woche wollte ich zwei wireless router installieren. einen in wien und einen in niederösterreich. und erraten, der wiener router
wird von chello, der strasshofer von telekom` s aon speed versorgt. beides funktionierte natürlich nicht sofort – und jetzt der direkte vergleich:
chello: ein anruf bei der hotline, ca 1 minute warteschleife, danach kompetente beratung. dauer ca 30 sek, danach funktionierte der router einwandfrei.
aon speed: ein anruf bei der hotline, ca 5 (!) minuten wartezeit, danach kurze beratung mit dem verweis auf die kostenpflichtige (1,53 € / min !!!) hotline. grund: es handelt sich
schließlich um einen router der nicht bei aon selbst erstanden wurde. die hotline hab ich mir erspart. der router funktioniert trotz 3 (!) stündigem herumbasteln immer noch nicht.
fazit: so letztklassig wie die österreichische post muss man mal werden. beispiel: die im vergleich zur konkurrenz höheren tarife bei a1 – post tochter – werden ja ernsthaft mit dem top service und der spitzen qualität gerechtfertigt. die obigen vergleichswerte zu chello zeigen ja wies in echt ausschaut. und auch auf ostheimer.at kann man sich ein bild über das service der post im briefverkehr machen. reinste bauernfängerei….die post bringt allen was, mir darf sie nur noch briefe bringen.
hausgeburt wirtschaft
Mai 1, 2009in einem podersdorfer kaffeehaus sitzend und nach einer zeitung zu fragen klingt so:
„haben sie auch zeitungen ?“
„ja, die krone, uuuuuuunnnnnnnndddd…….“
weil ich aber überraschenderweise die krone nicht will, frag ich nach dem kurier – „nein“. „die presse?“ „nein“. was gibt’s denn noch? „das wirtschaftsblatt“. ![]()
interessante auswahl. nehm ich halt das wirtschaftsblatt. und seitdem ist mir einiges über die vielzitierte wirtschaftskrise klar:
ca. 85% der abgebildeten protagonisten haben zu 100% die gleiche frisur – gegeltes haar fein nach hinten frisiert. nun soll man ja nicht nach dem äußeren urteilen, letztlich stecken ja alle in einem hochseriösen anzug mit krawatte. und sicherlich haben all diese herrschaften nicht nur scheinbare arroganz, sondern auch und natürlich vor allem soziale kompetenz. nur lesen sollte man die artikel aber dann nicht.
ein beispiel: es wird ganz ernsthaft über den neuesten trend berichtet, bestehende (gewerbliche) mietverträge bis ins kleinste detail prüfen zu lassen um nicht irgendwie eine ausstiegsklausel zu finden. mangels derzeitiger nachfrage an mietern wird sich dann der vermieter schon auf einen niedrigeren mietpreis einlassen – so der tipp.
das hier die moral ein bisserl hintansteht war auch der autorin im wirtschaftsblatt klar, aber zeiten wie diese verlangen nunmal solche aktionen – so die rechtfertigung. das ist so die grundhaltung des blattes und offenbar des erfolgreichen wirtschaftstreibenden.
und wer jetzt noch nicht genung hat: auch humor ist denen nicht fremd. und wer sich so richtig mal schieflachen will, der kann hier mal einen gastkommentar nachlesen der in der aktuellen ausgabe erschienen ist. hö,hö. so echter wirtschaftshumor – es geht um junior und senior partner. hier bitte.
so, und jetzt was ganz anderes. zum nachstreuen ein paar weisheiten von mir:
„nein – allergien enstehen nicht weil man sich von etwas nicht lösen kann“
„es ist nur ein schmaler grad zwischen hausgeburten und schwachsinn“
„computerspiele sind nicht auslöser irgendwelcher amok-aktionen“
„lehrer haben schon viel freizeit“
„gewinnen kommt erst ganz lange hinter der persönlichen leistung“
fringe vs life
März 19, 2009der standard hat kürzlich über das dilemma der tv-serien berichtet. mangels finanzierungen werden so hochqualitative serien wie „deperate housewifes“ (??) etc in zukunft kaum mehr produziert.
im selben artikel waren dann auch gleich zwei empfehlungen. „fringe“ und „life“ sind angeblich die renner in der fernsehwelt, ein absolutes muß.
hörig wie ich bin gab ich mir dann auch gleich die erste folge beider serien. während „fringe“ ein beispielloser blödsinn ist, irgendein mystery schwachsinn, so realistisch wie ein gurkenbrot das spricht, hat „life“ glaub ich durchaus potential. ein dem zen-buddhismus verfallener detective versucht mit seiner kollegin dem polizeialltag zu meistern.
also, bitte um „fringe“ einen bogen machen, ich habs nicht mal bis zum schluß ausgehalten, und vielleicht mal bei „life“ einschalten.
ausstellung wohnmodelle
Februar 16, 2009das künstlerhaus zeigt derzeit eine ausstellung mit dem titel „wohnmodelle„. es geht irgendwie über zwölf sinnvolle wohnprojekte – von chile, usa, frankreich bis in die schweiz und österreich. allen gemeinsam sind innovative ideen die der jeweiligen bevölkerung günstigen, aber auch nachha
ltigen wohnraum bieten soll. und die ansprüche können da schon unterschiedlich sein, schließlich wohnt es sich in chiles slums anders als in der schweiz. nun gut, die ausstellung ist interessant, aber doch ein bissl architektur affin – man könnte sich auch ein wenig fadisieren, ehrlich gesagt.
nicht fadisieren sondern übergeben kann man sich wenn man österreichs paradewohnzimmer betritt. der originellste teil der der austellung zeigt nämlichen selbiges, gefüllt mit den am meisten in österreich verkauften möbelstücken.
mit liebe wurde dieser schauraum zum betreten aufgebaut. mit pokalen, bilder, bügelbrett, usw. und sicher jeder von uns war auch schon mal in so einem zimmer, nur diesmal braucht man kein „an schenen fliesentisch hobts do“ von sich geben.
es ist halt schon war – über geschmack läßt sich streiten, über stil und design nicht.
robbie madison
Januar 5, 2009bitte das muss man sich anschauen, bis zum schluss!!
best of duckdive aka pippone
Dezember 23, 2008hollaridio. wahrscheinlich einer der unnötigsten artikel auf diesem blog. aber aufgrund momentaner bekanntheitsgrad-zunahme desselben hab ich meine besten (?! wenns denn sowas gibt) beiträge unter der kategorie – Best of – zusammengefasst. wens interessiert.



