wochenende wars und man durfte sich freizeittechnisch austoben. einerseits gabs da diesen max payne, in dessen haut ich schon vor einigen jahren geschlüpft bin. war nämlich ein computerspiel, eines der bösen. mit schießen und waffen usw. warum ich bis heute nicht diesem unbändigen drang den ja angeblich alle computerspieler haben nachgegeben habe und mir selbst ein waffenarsenal zugelegt hab weiß ich nicht. das spiel hat mich also noch nicht schlecht gemacht, dafür wars damals seiner zeit voraus. es war auf seine weise ziemlich ästhetisch, und in matrix manier konnte man in super-slow-motion seine gegner „ärgern“. jedenfalls wurde dieses spiel verfilmt. mit mark wahlberg in der hauptrolle. sehr gelungen, ein film noir wie er besser nicht gefilmt werden kann, mit wunderbaren bildern, düsterer atmosphäre und vor allem ohne jeglichen anspruch an irgendeine moralhandlung.
etwas gehobenere unterhaltung dann am samstag. da gab nämlich vielzitierter guido tartarotti im spektakel sein bestes. zwei stunden lang präsentierte er seine vermeintlich besten werke aus seiner „ÜBERleben“ kolumne, die jeden samstag im kurier erscheint. ausgesprochen witzig und amüsant war das. wer lust hat abseits des brachial mainstream humors a la mario barth unterhalten zu werden, dem kann man tartarotti wärmstens empfehlen.
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max payne und guido tartarotti
November 25, 2008Veröffentlicht in kabarett, kino, misc | Kommentar schreiben »
Tags: guido tartarotti, spektakel, max payne
maschek
Juni 21, 2007
maschek ist ja mittlerweile jedermann ein begriff. die drei kabarettisten liefern teilweise grenzgeniale stücke ab. ihr repertoire sind vor allem nach-vertonungen von fernsehaufzeichnungen, da wird zum beispiel sogar ein habakuk zum drogenbaron. zum nachschauen empfehle ich da unbedingt die drei in youtube.com suchen. gestern waren sie wieder im rabenhof und haben ihr neues programm „beim gusenbauer“ zum besten gegeben. diesmal wars aber ein puppenspiel. gusi, schüssel, molterer usw traten in form vom kasperl auf und lieferten 100 minuten lang unterhaltung. mehr leider nicht. wirklich lustig, nämlich so echt, wars diesmal nicht.
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alf poier
März 15, 2007
kabarett in der kulisse. alf poier präsentierte sein programm „kill eulenspiegel“. am anfang war ich ja skeptisch. denn das der narrische hund ein ganzes – halbwegs sinnvolles – programm zusammenstellen könnte hätte ich mir nicht gedacht. mir taugt er ja weil er einfach nur blödsinn macht, was ihm grad halt so einfällt. na ja. auf alle fälle wars dann eines der besten kabaretts. poier ist echt zwei stunden lang dermaßen lustig und – man mag es kaum gauben – kritisch und auch a bisserl nachdenklich. macht was er will und führt sich auf der bühne auf wies nur geht. sein eigenes zitat „i was ned wer bleder ist, ihr, weil ihr euch so an bledsinn auschauts, oder i, weil i so an bledsinn moch“. hat sich ausgezahlt.
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