pippone | a sports, recreation & photography decade
und wieder einmal ein beitrag zum grauen haare ärgern. wie in der aktuellen ausgabe des bike magazins berichtet, wird ist bereits der legendäre „bombenkrater“ in münchen dem erdboden gleichgemacht.
zur erklärung: der sogenannte „bombenkrater“ ist ein bike-tummelplatz seit fast zwanzig jahren. die rad-narrische jugend hat sich dort getroffen um schanzen, kicker und was weiß ich zu basteln. auf sich allein gestellt und ohne jede geldpumpe entstand dort ein – sogar in reiseführern erwähntes – kleines aber feines bike el dorado.
das geht heutzutage aber nun gar nicht, und so wurde das revier innerhalb eines wochenendes nach legendären zwanzig jahren niedergewalzt. fadenscheiniges argument: die lage am rande eines naturschutzgebietes ist gefahr für wald und gras. der danebenliegende golfplatz, parkplatz und die dafür geteerten strassen sind wahrscheinlich ökologisch nachhaltiger.
die quintessenz daraus: die jugend soll besser chips fressend vorm fernseher hocken, und nicht so viel radau mit seltsamen sportarten machen.
die segelsaison ist eröffnet. zum opening haben uns sogar fleißige enten ihren ungeschlüpften nachwuchs in form von (oster)eiern in den ankerkasten gelegt. 
auch sonst durfte man sich diese woche dem warmen wetter erkenntlich zeigen: freiluftklettern, laufen, mountainbiken und segeln. all das war an den warmen nachmittagen drin. weiter so!
kevin robinson ist ein alter bmx haudegen. nicht nur verheiratet und zwei kinder, sondern mit seinen 37 jahren scheut er sich auch nicht davor einen uralt-weltrekord – bislang im besitz von niemand geringerem als mat hoffman – zu biegen. sage und schreibe 16,46 meter über dem boden hebt er ab. das ganze passierte im new yorker central park. foto geschossen von mark losey, hier das original.
das letzte wochenende wurde rund um den erlaufsee verbracht. einige feine biketouren, kraxln und auslaufen waren angesagt. dazwischen wurden firmenfeiern infiltriert und mit einheimischen über passivhäuser philosophiert. aber der reihe nach.
grund des 3-tägigen ausfluges war wiedermal das radln. die mariazeller gegend zeichnet sich nicht nur durch ausgeprochen herrliche landschaftszüge aus, auch die bergwelt lockt mit zahlreichen up- und downhills, und zuguterletzt scheint es dort ein dichtes mountainbikestreckennetz zu geben. dachten wir.
sehr gutes kartenmaterial vom mostviertel gibts hier. die offiziellen strecken sind allerdings mehr hohn als ernstzunehmend. hauptsächlich asphalt bis maximal schotterstrassen sollen anscheinend das mountainbikerherz höher schlagen lassen. dafür wird abseits der markierung umso schärfer aufgepasst. denn dort ist das radln bei strafe verboten. wir konntens trotzdem nicht lassen und erlebten aufregende bikestunden im sattel in diversen tälern.
untergebracht waren wir in einer netten und günstigen pension in mitterbach. cirka 3km entfernt am erlaufsee findet sich dann das partyhaus schlechthin, das restaurant herrenhaus. gutes essen und freundliche bedienung, aber wie überall in der gegend nix los. wir hatten glück, ein firmenausflug bescherte uns einige lustige stunden.
gleich daneben gibst einen augezeichneten hochseilgarten. unser guide mario rantschl kraxelte mit uns bis in die abenddämmerung hinein, allein schon deshalb zahlt sich ein ausflug an den erlaufsee aus.
weniger nett: der ötscherhias. ein kleiner verpflegungsgasthof inmittem der ötschergräben. optimal gelegen um den ausgehungerten wanderern überteuertes essen in kombination mit unfreundlicher bedienung anzubieten.
photos und videos zum trip gibts hier!
zwei hügerl im süden wiens bieten sich zum sporteln an. einerseits der harzberg, die gleichnamige strecke zeichnet sich durch einen knackigen anstieg und anschließender abwechslungsreicher und lustiger abfahrt an. das ganze haben wir mit onboard-kamera aufgenommen, sollte es jemals auf eine unterhaltsame länge gekürzt werden dann werd ichs hier posten.
und dann war da noch der anninger. ein bergerl bei mödling/hinterbrühl hat ein paar ganz nette klettertouren parat. nicht zu schwierig, aber trotzdem fein.
das war gestern mehr zufall. aber trotzdem durfte ich mehrmals den druckausgleich trainieren. mitn radl zunächst am kahlenberg und dann am leopoldsberg herumgestrampelt. und zum sonnenuntergang den flakturm im sechsten bezirk von außen erklettert. von dort oben hat man dann eine wahnsinnsaussicht, ist anständig hoch. infos übers klettern gibts hier.
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nach über 4 wochen sportlicher abstinez konnte ich mich endlich von meinem nichtstu-schwindel befreien. abgesehen von ein paar lauf übungen durfte ich endlich wieder an die wirklich lustigen sachen ran.
da wär zum einen die riesengroße kletterhalle im zwei-und-zwanzigsten. viele feine routen zum raufkraxln und runterfallen. außerdem hat der see wieder offen. die mole west ist noch immer so läßig wie vorm winter. und das boot wird noch a bisserl hergerichtet.
auch wenns noch nicht danach ausgeschaut hat, aber beach-volley hama auch gespielt, und damits sich auszahlt nebenbei badminton.
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und zu guter letzt der hausberg. selbst millionen an herumwandernden machen die trails nicht schlechter und das biken nicht weniger lustig. immerhin sind die zu fuss bald schneller oben wie ich, aber das wird schon.
es ist noch nicht einmal märz und wir sind jetzt schon einige male unseren hausberg raufgefahren. am dienstag bei sonnenschein und temperaturen im zweistelligen bereich. selbst der boden war schon soweit trocken, das ein echtes bergabfahren inklusive endorphine möglich war. auch wenn die werten holzfäller – sicher aus dem tiefsten kanada so dick wie die bäume sind – uns noch hindernisse in den weg legen, es wird wärmer und heller und schöner und besser.
…na und schon wars soweit. die kette vom andi war noch ganz auf winterschlaf eingestellt. und da fährt der trotzdem mit tom und mir den kahlenberg rauf. jedenfalls wars dann vorbei mit geräuschlosem treten. eigentlich überhaupt mit treten. weil trotz professioneller reparatur ging nicht mehr viel. na ja, neue kette, neues glück.